Gartenhäcksler

Da die ersten Gartenhäcksler mit einfachen Messersystemen ausgestattet waren, d. h. sie hatten zwei oder drei Messer auf einer rotierenden Scheibe, die vom Motor angetrieben das Häckselgut zerkleinerte. Dies führte oft genau in die Katastrophe, denn die Äste, die in den Gartenhäcksler gelangten, schlugen oft wild durcheinander, was einmal zu Verletzungen führen konnte und andererseits veranlasste, dass der Gartenhäcksler nicht mehr arbeitete. So wurden die Maschinen überarbeitet und diese Probleme ausgeschaltet bzw. gelöst. Dafür taten sich andere Probleme auf, wie z. B. der Lärmpegel, der durch die hohe Drehzahl oder nicht isolierte Trichter, wo das Gut eingeführt wird, verursacht wurde.

Leiser aber langsamer!

Die Getriebe der Gartenhäcksler wurden dann so umgewandelt, dass sie leiser wurden, doch dafür umso langsamer, da sie nun mit einer Walze ausgestattet und wirklich geräuscharm ausgerichtet sind. Das Arbeitsprinzip: Die Walze erfasst das Häckselgut, zieht es ein und zerdrückt es mit der Walze. Der Nachteil: Da nun die Drehzahl reduziert ist, lässt dies auch den Durchsatz sinken. Eine spezielle Walze ist die Spindel, die beim Gartenhäcksler mit einer Förderschnecke die Äste selbsttätig einzieht, zerdrückt und es anschließend zerschneidet. Die Wendel-Variante wird ebenso eingesetzt, wie auch ein Kegelkopfschneidwerk. Dieses Schneidwerk bei einem Gartenhäcksler hat einen schweren, rotierenden Kegel, auf dem die Messer montiert sind. Der ruhige Lauf ist durch das selbstständige Einziehen und das nicht Umherschlagen von langen Ästen und der Kegelform gegeben.

Welches Gerät ist das Richtige?

Da es die verschiedenen Ausführungen gibt, inklusive der Besonderheiten, sollte ein Fachhändler klären, welcher Gartenhäcksler für welchen Garten geeignet ist, denn wenn auch das Grundprinzip funktioniert, gibt es doch noch eine Menge Feinheiten, die berücksichtigt werden müssen. Jedes System beim Gartenhäcksler hat seine Vor-und Nachteile, die bei jedem individuell erwogen werden sollten. Je nachdem eignet sich ein Gartenhäcksler eher für Astwerk, der andere mehr für weiche Abfälle oder Laub, das kommt eben in erster Linie auf die Beschaffenheit des Gartens an.